A Free Template From Joomlashack

A Free Template From Joomlashack

Museum am Brückenkopf


heimatgeschichtliches Zentrum

 


Am Brückenkopf 8
45149 Essen - Margarethenhöhe
Tel.: 0201 - 436 77 71

Öffnungszeiten:

Mittwoch, Freitag, Samstag
von 15.00 Uhr bis 17.30 Uhr

1. + 3. Sonntag im Monat
von 15.00 Uhr bis 17.30 Uhr
und nach Telefonischer Vereinbarung

 

Kontakt

Rixa von Schmettow  (0201) 71 24 55
 

Anfahrt




Größere Kartenansicht

 

Idee und Konzept für ein Heimatgeschichtliches Zentrum
der "Bürgerschaft" Essen-Margarethenhöhe e.V.

 

Im Jahre 2006 feierte die Margarethe Krupp-Stiftung ihr 100-jähriges Bestehen, das durch die Stiftungsurkunde der Frau Margarethe Krupp vom 1. Dezember 1906 begründet wurde. Alle Bewohner der Margarethenhöhe, wie dieser Stadtteil zu Ehren der Stifterin genannt wurde, erlebten mit großer Begeisterung eine ausgefüllte Festwoche zu diesem Anlass. Diese Feierwoche war in den Sommer vorverlegt worden, weil so das Fest zu einem Open-Air-Event werden konnte an dem alle Margarethenhöher Anteil hatten.

"Die Bürgerschaft" Essen Margarethenhöhe e. V. hatte schon im Jahre 2001 bei den vorbereitenden Überlegungen für das Jubiläum die Idee entwickelt, ein Informationszentrum für Heimatgeschichte aufzubauen und zu betreiben. Dazu sollte das fehlende Haus am Eingang der Margarethenhöhe wiederaufgebaut und entsprechend nachstehend aufgeführter Planungsidee genutzt werden und gleichzeitig auch eine der letzten sichtbaren Wunden, die der Krieg der Siedlung zugefügt hatte,
geheilt werden. Die Gesamtansicht der Torhausgruppe der Margarethenhöhe in wäre dann in alter Schönheit wiederhergestellt.


 

Hier die bereits 2001 formulierten Planungsideen in einer kurzen Zusammenfassung.

Das im 2. Weltkrieg zerstörte Haus am Brückenkopf rechts vom Torhaus soll zur Abrundung des Gesamtensembles am Eingang zur Margarethenhöhe wieder aufgebaut werden.

Es soll Stätte der Erinnerung an die Stifterin und des Dankes für ihr soziales Engagement und auch für die hervorragende städtebauliche Leistung von Georg Metzendorf werden. Gleichzeitig soll es als Ausstellungsstätte und Informationsquelle für die heimatgeschichtliche Entwicklung der Margarethenhöhe dienen.

Hier sollen Teile der Sammlung des Heimatforschers Hugo Rieth, Erinnerungsstücke aus dem Besitz des Ruhrlandmuseums, aus den Archiven der Margarethe Krupp-Stiftung, der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Stiftung, der Familie Metzendorf und anderer für die Bewohner der Margarethenhöhe und auch für Besucher zugänglich und sichtbar gemacht werden.

Dieses Haus soll Ausgangspunkt für Führungen sein, die von der Stadt Essen in Verbindung mit dem Ruhrlandmuseum und von der "Bürgerschaft" Essen Margarethenhöhe e.V. regelmäßig angeboten und gern von Gästen und Besuchern angenommen werden.

Dort soll es für Besucher die Möglichkeit geben, Informationsmaterial zu erhalten und die Druck-, Audio- und Videomedien zu erwerben, die sich auf Geschichte, Umfeld und Menschen der Margarethenhöhe beziehen.

"Die Bürgerschaft" Essen - Margarethenhöhe e.V. will dieses "Heimatgeschichtliche Zentrum" in Eigenverantwortung betreiben und in einem kleinen Bereich dort eine Geschäftsstelle einrichten. Sie betreut und unterhält die Ausstellungsräume und im Keller ein Lager als Depot für zeitweilig nicht präsentiertes Ausstellungsgut und einen Arbeitsbereich für Pflege und Vorbereitung von Präsentationen.

Sie übernimmt die Verantwortung für die Pflege und Sauberhaltung der Räume und für die Sicherstellung einer angemessenen zeitlichen Zugänglichkeit der Einrichtung. Sie benennt ein für die Verwaltung des Hauses verantwortliches Mitarbeiterteam.

Neben festen Öffnungszeiten von einigen Stunden an bestimmten Wochentagen soll das Heimatgeschichtliche Zentrum auf Anfrage besonderen Interessentengruppen auch zusätzlich offen stehen. Die notwendige Beaufsichtigung und Erläuterungen zur Ausstellung erfolgen durch ehrenamtliche Betreuer, vornehmlich aus dem Mitarbeiterkreis der "Bürgerschaft" Essen - Margarethenhöhe e.V.

Essener Schulen soll die Einrichtung für heimatgeschichtlichen und naturkundlichen Sachunterricht ebenso zur Verfügung gestellt werden wie Gruppen aus Fachschulen und Bildungseinrichtungen. Eine entsprechende Medienausrüstung soll dafür vorgesehen werden.

 

In Weiterentwicklung dieser frühen Ideen wird auch dankbar die von außen an "Die Bürgerschaft" herangetragene Anregung aufgenommen, das Haus als Forum für kleinere, zeitlich begrenzte künstlerische Aktivitäten zu nutzen. Dabei ist an Kunstausstellungen Margarethenhöher Künstler, an Kammermusikaufführungen und an Literaturlesungen gedacht, deren gleichzeitige Besucherzahl wegen der eingeschränkten Raumgrößen allerdings nicht allzu groß sein kann.

Diese ursprünglichen Ideen sind über Jahre verfolgt und beworben worden. Die hohen für die Realisierung des Vorhabens erforderlichen Finanzmittel verhinderten jedoch trotz des zweifellos vorhandenen großen Engagements vieler Mitglieder des Vereins und vieler Mitbürger im Stadtteil eine schnelle Umsetzung des Vorhabens.

Erst durch eine großzügige Finanzierungszusage der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung konnte jetzt der Wiederaufbau des Hauses gesichert und die Margarethe Krupp-Stiftung in die Lage versetzt werden, dieses Haus wieder aufzubauen und der "Bürgerschaft" für den vorgesehenen Zweck mietfrei zu überlassen.

Auf "Die Bürgerschaft" kommen dennoch erhebliche laufende Kosten für die Unterhaltung zu. Diese Kosten wird sie durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und andere zweckgebundene Zuwendungen aufzufangen versuchen.

Schwieriger wird es jedoch sein, die Mittel zu beschaffen, die für die Erstausstattung, für die Möblierung und für die technische Ausstattung der Ausstellungsräume und des kleinen Verwaltungsbüros notwendig sind. Hier hofft "Die Bürgerschaft" auf großzügige Zuwendungen von Sponsoren, die auf diese Weise die Idee dieser Heimatgeschichtlichen Initiative unterstützen und das ehrenamtliche Engagement der Helfer und Initiatoren anerkennen können.

"Die Bürgerschaft" Essen Margarethenhöhe e.V. glaubt mit diesem "Brückenkopfhaus Margarethenhöhe" Heimatgeschichtliches Zentrum auch einen Beitrag zur Kulturhauptstadt Europas 2010 zu leisten.

 

Weitere Ansichten
Radwege anzeigen
Straßenverkehr anzeigen
 
Joomla 1.5 Templates by Joomlashack