A Free Template From Joomlashack

A Free Template From Joomlashack

100 Jahre Margarethenhöhe – Schule an der Waldlehne

Autoren Klasse 3c des Jahrganges 2005/2006

Wir erstellen eine Zeitleiste

 

Wir haben im Sachunterricht eine Zeitleiste gebastelt. Die Zeitleiste geht 100 Jahre, von 1906 bis 2006.

Im Jahr 1906 wurde die Margarethenhöhe gegründet, im Jahr 2006 hat die Margarethenhöhe Jubiläum und wird 100 Jahre alt. Zuerst haben wir die Stiftungsurkunde, die in Sütterlinschrift geschrieben ist, aufgeklebt. Dann haben wir uns alte Fotos und Zeitungsartikel über die Margarethenhöhe angeguckt und besprochen. Die haben wir dann den Jahren auf der Zeitleiste zugeordnet. Wir haben die Artikel und die Jahre auf der Zeitleiste mit dicken schwarzen Pfeilen markiert. Anschließend durfte jedes Kind seinen Namen und sein Geburtsdatum auf einen kleinen Aufkleber schreiben und wir haben geschaut, wo unsere Geburtsjahre auf der Zeitleiste liegen. Auch Herr Ströttchen und Frau Plümer haben ihre Geburtstage aufgeklebt. So konnten wir sehen, was in den 100 Jahren der Margarethenhöhe alles so passiert ist.

 

Wir erstellen einen Fragebogen

 

Bevor wir (die Klasse 3c der Schule an der Waldlehne) den Margarethenhof besucht haben, haben wir uns mit der ganzen Klasse Fragen überlegt, die wir den Damen dort stellen wollten. Damit wir nicht alle die gleichen Fragen stellen, haben wir uns viele verschiedene Fragen ausgedacht. Als wir genug gesammelt hatten, mussten wir uns überlegen, wie ein Fragebogen aussehen könnte. Dann kamen wir in dem überein, dass wir die Fragen in verschiedene Themen einteilen können:

 

Das Leben früher auf der Margarethenhöhe

Die Schule früher

Nahrung und Lebensmittel

Die Arbeit früher

 

Wir hatten auf unserem Fragebogen genug Platz zum Aufschreiben und die Damen haben sich bei unserem Besuch bemüht, alle Fragen zu beantworten.

 

Wir trocknen Äpfel an der Luft

 

Am 15. November 2005 hatte Herr Ströttchen seine Prüfung. In der ersten Stunde hatten wir Mathe und in der 2. Stunde Sachunterricht.

Im Sachunterricht haben wir Äpfel getrocknet. Und das geht so:

Jede Gruppe hat ein Brettchen, ein Messer, einen Apfelstecher und natürlich auch Äpfel bekommen. Wir haben zuerst mit dem Apfelstecher das Gehäuse herausgestochen. Dann haben wir den Apfel in Scheiben geschnitten. Jetzt sollten wir die Apfelringe untersuchen und unsere Ergebnisse auf ein Blatt schreiben. Wir sollten untersuchen, wie der Apfelring aussieht, wie er sich anfühlt und wie er schmeckt. Er ist gewellt, fühlt sich huckelig an, er riecht frisch und lecker. Aber das Beste war natürlich das Probieren. Er war süß, saftig und sehr lecker.

Die Apfelringe haben wir dann auf eine Schnur  gefädelt und festgeknotet. Die Schnüre mit den Äpfeln haben wir dann auf Tellern gesammelt und die Gehäuse in den Müll geschmissen.

Die Äpfel haben wir später am Tag zusammen aufgehangen und fast zehn Tage trocknen lassen. Dann endlich konnten wir sie probieren. Lecker. Jetzt wissen wir, wie die Menschen früher ihr Obst haltbar machen konnten.

 

Unser Besuch im Margarethenhof

 

Am Donnerstag, den 03.11.2005, waren wir im Margarethenhof. Wir wussten, dass wir uns alle gut benehmen müssen, aber wir haben so etwas ja schon mal gemacht. Deswegen wussten wir ja Bescheid, dass wir nicht so laut sein dürfen.

Der Weg zum Margarethenhof war nicht all zu lang. Wir gingen gut gelaunt weiter und kamen bald an einem großen Haus an. Das war also der Margarethenhof. Wir gingen hinein, setzten uns auf unsere Plätze und stellten den Damen abwechselnd Fragen, z. B.  „Was haben sie früher auf der Margarethenhöhe gespielt?“ und „Wohin sind sie früher in den Urlaub gefahren?“. Frau von Schmettow hat uns geantwortet. Früher haben die Kinder auf der Margarethenhöhe Kreisspiele, Hüpfspiele und Fangen gespielt. Frau von Schmettow hat uns auch noch erzählt, dass sie früher aus Obst Marmelade gemacht hat und das Obst sogar getrocknet hat.

Ich fand den Besuch im Margarethenhof sehr schön und es war spannend das alles zu hören.

 

Wir haben mit unserer Klasse den Margarethenhof besucht und sind den Weg von der Schule aus gelaufen. Als wir da waren, kamen wir in einen großen Raum mit vielen Tischen und Stühlen und haben uns in Gruppen an die Tische gesetzt. An jedem Tisch saßen eine der zwei ältere Damen, die mit uns gesprochen haben. Wir hatten uns vorher Fragen überlegt, die wir einer der Frauen gestellt habe. Sie hat auf alles geantwortet und sogar Tipps gegeben, wie man ihre Antworten besser aufschreiben kann. Unsere Klasse hatte viele Fragen, z. B. über das Leben der Frauen früher auf der Margarethenhöhe. Es war sehr interessant, denn die Frauen haben uns viel aus ihrem Leben erzählt.

 

An einem Donnerstag sind wir zur Wortbergrode 4 in den Margarethenhof gelaufen. Viele ältere Damen saßen dort auf Stühlen an langen Tischen. Ein Fotograf war auch da, weil er ein Buch über die Margarethenhöhe machen möchte. Weil es in einem Buch aber ja nicht nur Bilder gibt, war auch ein Journalist da.

Als erstes haben wir uns in Gruppen aufgeteilt. In meiner Gruppe hat uns die Frau erst viel über sich und ihr Leben erzählt, bevor wir gefragt haben. Die Antworten haben wir in unsere Gruppe aufgeschrieben, um sie später der ganzen Klasse erzählen zu können. Bald hatten wir den ganzen Fragebogen voll geschrieben. Dann haben wir uns Fragen ausgedacht, die ältere Frau hat noch viel mehr von ihrem Leben früher erzählt und wir haben alle zugehört. Der Tag hat mir sehr gut gefallen.

 


Herausgeber:   Die Bürgerschaft Essen-Margarethenhöhe e.V.

Ausgabe:         Nr.: 102. Februar 2007

 
Joomla 1.5 Templates by Joomlashack